Arbeitsplatzeinstellungen

Serveradresse einstellen

Um alle Funktionen des tomedo.LINK nutzen zu können, wird eine bestehende Verbindung zum tomedo®-Server benötigt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Serveradresse zu ändern:

  1.  Durch einen Klick auf „Status“ in der Kopfzeile kann ein Fenster zur Eingabe der Serveradresse aufgerufen werden. Die Serveradresse kann nur geändert werden, wenn eine erfolgreiche Verbindung zu dem neuen Server möglich ist.
  2. Über Einstellungen → Serveradresse kann ebenfalls die Serveradresse geändert werden.
  3. Besteht keine Serververbindung, kann aus dem angezeigten Banner die Serveradresse geändert werden

Grundeinstellungen

link handbuch grundeinstellungen 1

Tipp: In den sonstigen Arbeitsplatzeinstellungen kann man bei einer MacOS-Version 14.0 oder höher nun die Positionsmarker in Texteingabefeldern verbreitern oder immer schwarz zeichnen lassen.

Betriebsstätten

Um tomedo.LINK nutzen zu können, muss immer mindestens eine Betriebsstätte eingestellt sein. Sie wird benötigt, damit die richtigen Besuche in der Tagesliste angezeigt werden und beim Datei-Import die richtige Betriebsstätte für den neu angelegten Karteieintrag verwendet wird.

Bei der ersten Einrichtung von tomedo.LINK muss nach dem Login mindestens eine Betriebsstätte eingestellt werden. Dafür erscheint nach erfolgreicher Anmeldung ein Dialog. Existieren am tomedo®-Server keine Betriebsstätten, müssen diese erst am tomedo®-Client angelegt werden. Solange ist die Nutzung von tomedo.LINK nicht möglich.

Eine Änderung der Betriebsstätten kann über Einstellungen → Grundeinstellungen vorgenommen werden. Es kann dort wieder aus allen in tomedo® konfigurierten Betriebsstätten ausgewählt werden. Wird eine ausgewählte Betriebsstätte gelöscht, muss die Auswahl der Betriebsstätten überprüft werden, bevor mit der Nutzung fortgefahren werden kann.

Standardmäßig werden alle Besuche der ausgewählten Betriebsstätten auf der Tagesliste angezeigt. Wurden mehrere Betriebsstätten festgelegt, erscheint die zusätzliche Option „Nutzer müssen Teil der Betriebsstätte eines Besuchs sein um diesen zu sehen“. Dann können nur Nutzer, welche Teil der selben Betriebsstätte wie der jeweilige Besuch sind, den Besuch sehen.

Ist nur eine Betriebsstätte in tomedo®-Client eingerichtet und in LINK ausgewählt, werden alle Datei-Importe dieser Betriebsstätte zugeordnet. Sollten mehrere Betriebsstätten zur Auswahl stehen, aber nur eine Betriebsstätte ausgewählt sein, so können Nutzer darüber entscheiden. Wenn die Option abgewählt ist, werden Datei-Importe über die Nutzer-Betriebsstätte, die Datei-Export-Historie oder manuell einer Betriebsstätte zugeordnet. Die Option ist automatisch abgewählt, wenn mehrere Betriebsstätten gewählt wurden.

Sollte die Betriebsstätte für Datei-Import automatisch ermittelt werden, so geschieht bei Datei-Import folgendes: Wenn Nutzer ebenfalls einer der ausgewählten Betriebsstätten angehören, so wird diese Betriebsstätte einem Datei-Import zugeordnet. Ist dies uneindeutig, so wird die Datei-Export-Historie verwendet. Die Historie wird befüllt, wenn für einen Besuch ein Datei-Export gestartet wird. Wird dann eine Datei zu dem Patienten des Besuchs importiert, so wird die importierte Datei der selben Betriebsstätte des Besuchs zugeordnet. Wenn daraus ebenso keine Betriebsstätte ermittelt werden kann, werden Nutzer mit einem Dialog abgefragt. Diese Reihenfolge lässt sich mit dem Auswahlmenü „Datei-Import-Betriebsstätte“ anpassen. Die Datei-Export-Historie kann von Admin-Benutzern eingesehen werden.

Besuche ohne Betriebsstättenzuordnung immer zeigen

Die angezeigten Besuche in der Tagesliste werden nach Betriebsstätte gefiltert. Sollen Besuche ohne zugeordnete Betriebsstätte nicht in der Tagesliste angezeigt werden, kann diese Option deaktiviert werden. 

Anpinnen von Patienten in Tagesliste erlauben

Ist diese Option gesetzt, so können Nutzer in der Tagesliste über eine Schaltfläche am linken Rand jeder Zeile Patienten dauerhaft auswählen, sodass diese allen importierten Dateien zugeordnet werden.

Wird die Option abgewählt, so steht die Schaltfläche in der Tagesliste nicht zur Verfügung.

Zutritt zu allen Einstellungen (außer Grundeinstellungen) für alle Nutzer sperren

Administratoren haben die Möglichkeit, über diese Option den Zugang für alle Nutzer (einschließlich sich selbst) zu allen Einstellungen, außer den Grundeinstellungen, zu sperren.

Hinweis: Dies gilt unabhängig davon, welche Zugriffsrechte einzelne Nutzer haben!

Automatische Bildschirmsperre

Sie können einstellen, ob der Bildschirm automatisch gesperrt werden soll. Während die Anwendung gesperrt ist, müssen Sie sich erneut authentifizieren, um die Anwendung zu nutzen. Hintergrundprozesse (Datei-Lauscher) laufen dabei weiter. Auch die Zeit, bis die Anwendung automatisch gesperrt werden soll, nachdem der Nutzer inaktiv war, kann angepasst werden (25 – 6000 Sekunden).

Automatisches Anmelden bei App-Start

Diese Option ermöglicht es, zuletzt eingeloggte Nutzerbei App-Start wieder anzumelden.

Hinweis: Loggen Sie sich während der App-Laufzeit manuell aus, so erfolgt kein automatischer Log-In, d.h. die App muss für diese Funktion während einer Bildschirmsperre oder während ein Nutzer angemeldet ist, beendet worden sein.

Zusätzlich kann aus Sicherheitsgründen angegeben werden, ob die Anmeldung direkt in der Bildschirmsperre starten soll.

Arbeitsplatz-Profil importieren oder exportieren

Alle lokalen Einstellungen der Anwendung können in den Grundeinstellungen exportiert werden. Dazu gehören die Einstellungen: Datei-Export, Export-Buttons, Skripte, Datei-Import, Grundeinstellungen, Server-Adresse. Um dies zu nutzen, muss ein Verzeichnis gewählt werden, in welchem die Einstellungen gespeichert werden sollen. Dort wird eine .zip Datei erstellt, welche die Bilder der Export-Buttons und einen Datenbank-File enthält.

Diese .zip kann aus den Grundeinstellungen oder bei Ersteinrichtung importiert werden. Dazu muss die jeweilige .zip-Datei gewählt werden. Dann werden Sie gefragt, welche Einstellungen importiert werden sollen. Sie werden weiterhin darauf hingewiesen, dass der Import bestehende Einstellungen überschreibt. Anschließend passieren folgende Schritte:

  1. Eine Sicherung der aktuellen Einstellungen wird ebenfalls als .zip im Ordner backup angelegt.
  2. Es wird versucht, die gewählt Arbeitsplatz-Profil-Datei zu importieren. (Wenn dies fehlschlägt, wird versucht, die Sicherung wiederherzustellen).
  3. Die Anwendung wird neugestartet.
  4. Sie werden eventuell über invalide Einstellungen hingewiesen und können diese anpassen.
  5. Sie können sich erneut einloggen.

Arbeitsplatzprofile

Zusätzlich zum manuellen lokalen Export und Import können Sie Ihre Arbeitsplatzprofile automatisch auf dem tomedo®-Server sichern und von dort auf anderen Arbeitsplätzen bereitstellen.

Automatische Sicherung am Server

Jede Änderung am aktuellen Arbeitsplatzprofil wird automatisch vollständig exportiert und an den tomedo®-Server übertragen. Aus Performancegründen erfolgt dieser Vorgang mit einer Verzögerung von 30 Minuten. Starten Sie die Anwendung nach einer Änderung neu, wird die ausstehende Sicherung umgehend ausgeführt. Eine grüne Statusmeldung unten rechts im Fenster informiert Sie über den erfolgreichen Export.

Übersicht der Arbeitsplatzprofile

Unter Einstellungen > Arbeitsplatzprofile finden Sie eine Übersicht aller am Server angemeldeten Arbeitsplätze (Clients) inklusive der jeweils zugehörigen, automatisch gesicherten Profile.

Arbeitsplatzprofil vom Server importieren

  1. Navigieren Sie zu Einstellungen > Arbeitsplatzprofile.
  2. Wählen Sie in der Übersicht den gewünschten Arbeitsplatz sowie das zugehörige Arbeitsplatzprofil aus.
  3. Klicken Sie auf den Button Importieren.
  4. Wählen Sie im geöffneten Dialog die Einstellungen aus, die Sie übernehmen möchten.
  5. Die bisherigen Parameter werden als Backup im Ordner backup gesichert, bevor sie überschrieben werden. Anschließend startet tomedo.LINK neu.
Handbuch Einstellungen Arbeitsplatzprofile 1
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