Update

tomedo.pro und alle seine Komponenten sind in einem stetigen, von Optimierung getriebenen Wandel. Wir legen großen Wert darauf, prompt und effizient auf Kundenanfragen zu reagieren sowie flexibel auf Änderungen in gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben der Krankenkassen einzugehen. Damit diese Anpassungen auch schnell in den Praxen angewandt werden können, sollte die Software entsprechend oft aktualisiert werden. Dies geschieht durch regelmäßige Updates, welche in den Server-Tools ausgeführt und überwacht werden.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

*Nachdem Sie das Video gestartet haben, können Sie mit den Pfeiltasten in der Mitte durch die verfügbaren Videos der Playliste blättern.

Was passiert bei einem Update von tomedo.pro?

tomedo.pro besteht aus mehreren Komponenten, deren Versionen zueinander passen müssen. Im Wesentlichen geht es hierbei um das Zusammenspiel vom tomedo-Client und dem tomedo-Server, die in einer permanenten Wechselwirkung zueinander stehen. Die Server-Tools kennen den Zustand Ihres Systems und wissen, ob ein reines tomedo-Client-Update ansteht oder ob auch der tomedo-Server aktualisiert werden muss. Gleichzeitig wird bei einem Update Ihre Patientendatenbank angepasst, um für neue Features, die neue Einträge benötigen, gewappnet zu sein.

Nach einem Update ist Ihr tomedo.pro auf dem neusten Stand. Ein Update kann je nach Art der anstehenden Änderungen sehr komplex sein. Vor allem, wenn es sich um ein Multiserver-System handelt. Aus Sicherheitsgründen sorgen die Server-Tools dafür, dass ein Backup Ihres Systems angelegt wird, bevor eine Anpassung der Software erfolgt. Im seltenen Falle eines Fehlers kann so leicht der Ausgangszustand, der vor dem Update herrschte, wieder hergestellt und Ursachenforschung betrieben werden. Die Server-Tools werden stets dahingehend optimiert, dass die Probleme, die während eines Updates auftauchen können, durch die Software eindeutig adressiert oder sogar automatisiert behoben werden.

Wie wird ein Update von tomedo.pro ausgeführt?

Im Navigationsmenü der Server-Tools gibt es einen separaten Tab namens “Update”. Hier wird der aktuelle Zustand des Systems präsentiert und angezeigt, ob Updates für die einzelnen Komponenten vom Update-Server zur Verfügung stehen. Ist dies der Fall, kann über den Button “Update starten” eine Aktualisierung des Systems eingeleitet werden. In den Update-Optionen kann das Update-Verhalten von externen Modulen zusätzlich mit angepasst werden.

Da in Rahmen eines Updates auch ein Backup durchgeführt wird und die Zeit für den Download der neuen Softwarekomponenten abhängig von der anliegenden Internetverbindung ist, empfiehlt es sich Updates ebenso wie Backups nur außerhalb des Praxisbetriebs durchzuführen.

Automatische Updates

Über das automatische Update lassen sich Updates im Voraus planen. Dabei wird festgelegt, welche Komponenten aktualisiert werden und zu welchem Zeitpunkt. Die Server-Tools führen das Update anschließend selbstständig aus. Wie beim manuellen Update empfiehlt es sich, einen Zeitpunkt außerhalb des Praxisbetriebs zu wählen.

Automatisches Update einrichten

Im Tab „Update“ befindet sich der Button „Automatisches Update anlegen“ bzw. „Automatisches Update anpassen“, wenn bereits eine Konfiguration vorhanden ist. Im folgenden Dialog werden die Komponenten, der Zeitpunkt und optional ein vorgezogener Download festgelegt.

image 16

Komponenten

  • Vollupdate: Aktualisiert das gesamte System, d. h. tomedo-Server, tomedo-Clients, Server-Tools sowie die aktivierten Module.
  • Update aller Clients: Aktualisiert ausschließlich die tomedo-Clients, sofern eine neue Client-Version verfügbar ist.

Sind beide Optionen aktiviert, hat das Vollupdate Vorrang. Steht keine neue Server-Version zur Verfügung, wird geprüft, ob ein Client-Update möglich ist. Liegt zum geplanten Zeitpunkt keine neue Version vor, wird kein Update durchgeführt.

Zeitpunkt

Unter „Intervall“ stehen folgende Schemata zur Auswahl:

IntervallEinstellungen
Fester Zeitpunkt (einmalig)Datum und Uhrzeit, maximal 6 Monate im Voraus
TäglichUhrzeit
WöchentlichWochentag und Uhrzeit
MonatlichTag des Monats und Uhrzeit
Nutzerspezifischfestes Schema (z. B. „letzter Sonntag im Quartal“) und Uhrzeit

Ein einmaliges Update wird nach seiner Ausführung automatisch abgeschaltet und die Konfiguration zurückgesetzt. Für weitere automatische Updates muss eine neue Konfiguration angelegt werden. Das Schema „letzter Sonntag im Quartal“ eignet sich für Updates vor dem Quartalswechsel, zu dem häufig neue gesetzliche Vorgaben in Kraft treten.

Download vor Update ausführen (optional)

Bei langsamen Internetverbindungen kann der Download der neuen Softwarekomponenten mit der Option „Download vor Update ausführen“ vorgezogen werden. Der Download startet wahlweise ca. 3, 6 oder 12 Stunden vor dem Update. Zusätzlich stehen zwei Optionen zur Verfügung:

  • Download erneut versuchen: Schlägt der Download fehl, wird er alle 30 Minuten bis kurz vor dem Update wiederholt.
  • Update nur starten, wenn Download erfolgreich war: Sind nicht alle benötigten Dateien vorhanden, wird das Update nicht gestartet.

Mit „Änderungen bestätigen“ wird die Konfiguration gespeichert. Über „Abschalten“ wird das automatische Update deaktiviert.

image 17

Status und Kontrolle

Ist das automatische Update aktiv, wird im Tab „Update“ ein entsprechender Hinweis mit dem Zeitpunkt des nächsten geplanten Updates und ggf. des nächsten Downloads angezeigt. Über das Zahnrad-Symbol lässt sich der Update-Plan mit allen geplanten Zeitpunkten öffnen, über das Info-Symbol die Liste der letzten Meldungen. Diese gibt Auskunft darüber, ob ein Update gestartet wurde oder aus welchem Grund es nicht ausgeführt wurde. Ein manuelles Update ist auch bei aktivem automatischem Update jederzeit möglich.

image 18

Wann wird ein automatisches Update nicht ausgeführt?

Ein automatisches Update wird unter anderem dann nicht gestartet, wenn

  • zum geplanten Zeitpunkt ein Backup oder ein anderer Task läuft,
  • die Downloads nicht vollständig sind und die Option „Update nur starten, wenn Download erfolgreich war“ aktiviert ist,
  • keine neue Version zur Verfügung steht.

Der Grund ist in den letzten Meldungen ersichtlich. Bei wiederkehrenden Intervallen wird das Update zum nächsten geplanten Zeitpunkt erneut versucht.

Hinweis zu Energiesparmodi: Wird der Rechner, auf dem die Server-Tools laufen, in den Schlafmodus, Suspendmodus oder Ruhezustand versetzt, kann es vorkommen, dass ein automatisches Update nicht startet. Dies betrifft insbesondere Fälle, in denen der Rechner erst 10 bis 15 Minuten vor dem geplanten Zeitpunkt aufwacht. Bei Nutzung des automatischen Updates sollten diese Modi daher im Betriebssystem deaktiviert werden.

Hinweis für Multiserver-Systeme: Das automatische Update kann nur am Leader konfiguriert werden.

Automatische Modul-Updates: Einige Module (z. B. Dr. Clever oder das Cockpit-Dashboard) verfügen in ihren Moduleinstellungen über ein eigenes „automatisches Modul-Update“ mit eigenem Zeitfenster. Dieses ist unabhängig vom hier beschriebenen automatischen Update.

Verhalten bei fehlerhaften Updates

Ruhig bleiben. Nicht alles ist als Fehlschlag zu interpretieren. Bevor die Software verändert wird, werden zunächst eine Reihe von Rahmenbedingungen geprüft, die ein erfolgreiches Update voraussetzen. Oft kann eine fehlende Internetverbindung oder eine nicht angeschlossene Festplatte schon dafür sorgen, dass ein Update nicht ausgeführt werden kann. In der Regel wird in den Server-Tools versucht, die Ursache klar zu benennen. Bei komplexen Problemen lässt sich jedoch nicht immer eine technische Beschreibung von Fehlern vermeiden. In den allermeisten Fällen lässt sich bei einem Fehlschlag des Updates trotzdem weiterarbeiten. Sollten die Probleme nicht eigenständig gelöst werden können, wenden Sie sich an unseren schnellen und zuverlässigen zollsoft-Support.

Inhaltsverzeichnis

Subscribe

×
Cancel