Server-Tools v1.173-s1406

🗓️  03.11.2026 (early access)

Neuerungen

Updates

  • Kürzere Ausfallzeit bei Updates: Programme werden erst direkt vor ihrer eigenen Aktualisierung beendet, nicht mehr schon während Backups und Downloads. Der tomedoServer wird immer zuerst aktualisiert, damit kein alter Server einen neuen Client ausliefert.
  • Sichereres Update der Server-Tools: Schlägt der Austausch der Server-Tools fehl, bleibt die bisherige Version erhalten oder wird automatisch wiederhergestellt.
  • Verständlichere Meldungen bei Startproblemen: Starten die Server-Tools nicht, wird die Ursache konkret benannt: kein Speicherplatz (Exit-Code 31), Keystore-Passwort falsch oder Keystore beschädigt (41), ungültige Konfiguration (60), zu wenig Arbeitsspeicher (61), unvollständige Installation, z. B. nach abgebrochenem Update (70).
  • Update-Protokoll bei Fehlern automatisch an den Support: Schlägt ein Update fehl oder wird es abgebrochen, übertragen die Server-Tools das Update-Protokoll verschlüsselt an zollsoft. Das beschleunigt die Fehleranalyse. Es erscheint kein Dialog, und ein fehlgeschlagener Upload hat keine Auswirkung auf das Update.
  • Einheitliche Anzeige, wenn ein Update nicht möglich ist: Solche Fälle erscheinen jetzt immer als fehlgeschlagener Update-Start statt teilweise nur als Information.
  • Genauere Prüfung auf Überschneidung von Auto-Update und Backup: Die Prüfung vergleicht jetzt die tatsächlichen Ausführungszeitpunkte beider Zeitpläne (Toleranz standardmäßig 30 Minuten, Sommer-/Winterzeit berücksichtigt). Die Meldung nennt Datum und Uhrzeit der ersten Überschneidung. Ist „Prüfe Kollision mit anderen Tasks“ eingeschaltet, wird eine kollidierende Einstellung nicht gespeichert und die bisherige bleibt erhalten.
  • Multiserver-Updates: Die neue Update-Seite zeigt im Multiserver-Betrieb den Fortschritt je Server.
  • PostgreSQL-Updates: Auf Einzelserver-Systemen wird PostgreSQL jetzt unabhängig von der Datenbankgröße automatisch aktualisiert. Auf Multiserver-Systemen gilt weiterhin eine Größengrenze, die auf 2,2 GB angehoben wurde (vorher 1,8 GB).

Backup

  • Base-Backup vollständig wiederherstellen: Ein Base-Backup lässt sich direkt aus der Base-Backup-Verwaltung komplett wiederherstellen. Vorher ist wählbar, ob die aktuelle Datenbank als Sicherheitskopie erhalten bleibt. Ein Hinweis an der Auswahl zeigt die enthaltenen Bestandteile (Datenbank, Server-Tools, tomedo-Client). Während ein Base-Backup läuft, zeigt die Fußleiste den Fortschritt.
  • Wiederherstellung über den Einrichtungsassistenten (Testphase): Beim Einrichten aus einem Datenbackup steht neben dem klassischen Vorgehen ein Assistent zur Verfügung. Er findet das passende Backup selbst, zeigt Details zu den verfügbaren Backups und erlaubt Anpassungen vor dem Einspielen. Cloud-Backups werden noch nicht unterstützt; empfohlen bleibt das klassische Vorgehen.
  • Eigene Backup-Logdatei: Alle Meldungen zu Backups stehen zusätzlich in der Datei backup-servertools.log. Optional können die Backup-Protokolle bei einem fehlgeschlagenen Backup automatisch an zollsoft übertragen werden (standardmäßig ausgeschaltet).
  • Mehrere externe Datenträger einrichten: Bei der Einrichtung externer Backups können mehrere Datenträger nacheinander vorbereitet werden.
  • Prüfung zusätzlicher Verzeichnisse: Zusätzliche Backup-Verzeichnisse werden beim Speichern geprüft. Überschneidungen mit Backup-Pfaden, doppelte Einträge und nicht lesbare Dateien werden mit einer konkreten Meldung abgelehnt.
  • Warnung beim Abschalten von Cloud-Backups: Vor dem Deaktivieren von Cloud-Backups erscheint eine Sicherheitsabfrage.
  • Automatischer Wiederherstellungstest: Der automatische Test, ob sich das Datenbank-Backup wiederherstellen lässt, läuft jetzt für alle Datenbankgrößen.

System und Module

  • Anzeige der Systemvoraussetzungen: Die Fußleiste zeigt, ob der Server die empfohlenen Werte für Arbeitsspeicher, Swap und CPU-Kerne erfüllt. Ein Klick öffnet eine Übersicht mit den Grenzwerten. Aktivierte Module (z. B. KIM, Kiosk) erhöhen die Anforderungen automatisch. Richtwert: Unter 12 GB Arbeitsspeicher erscheint eine Warnung, unter 8 GB ein kritischer Hinweis. Die Grenzwerte lassen sich pro Server über die Datei systemRequirements.json im Datenverzeichnis anpassen.
  • Alle TSE-Instanzen mit einem Klick aktualisieren: In der Ansicht der TSE-Instanzen (Fiskal Cloud Connector) aktualisiert ein neuer Button alle Instanzen nacheinander. Je Instanz sind Status und installierte Version sichtbar. Eine neuere installierte Version wird nicht herabgestuft. Die separate Kachel „Fiskal Cloud Connector (FCC)“ entfällt.
  • Apple-Silicon-Macs: Die Server-Tools erkennen, ob Programmteile für den Prozessor passend installiert sind, und installieren rsync bei Bedarf in der richtigen Variante neu.
  • rsync-Update robuster: Das Update bricht nicht mehr ab, wenn ein altes rsync-Verzeichnis nicht gelöscht werden kann.
  • KIM+ unter macOS: Ab KIM+ 1.5.5 läuft die Installation automatisch im Hintergrund. Die bisherige Version wird erst nach erfolgreicher Neuinstallation entfernt. Ist KIM+ nicht installiert, nennt die Fehlermeldung die gesuchten Pfade.
  • HPM Next Gen: Es werden nur noch Versionen angeboten, die auf dem Betriebssystem des Servers lauffähig sind.
  • Java: Die installierte Java-Version wird jetzt zuverlässig erkannt. Die Prüfung, ob für den tomedoServer Java 21 vorhanden ist, ist dadurch wieder standardmäßig aktiv. Als „Custom“ konfigurierte Java-Versionen werden nicht geprüft.
  • ImpfDoc NE (IDNE): Installations- und Datenbankpfade werden einheitlich bestimmt. Das verhindert Probleme bei Update und Backup. Einzelne alte Versionen lassen sich gezielt entfernen.
  • ESXI: Der Button „Letzte Meldungen“ zeigt die zuletzt aufgetretenen Status- und Fehlermeldungen. Ein Hinweis am Eingabefeld stellt klar, dass die IP-Adresse des ESXI-Hosts gemeint ist (nicht die der virtuellen Maschine).
  • Einstellungen prüfen und übernehmen: Einstellungen, die nicht zum Betriebssystem passen (z. B. Windows-Pfade auf einem Mac), werden erkannt. Einstellungen aus einer Datei oder einem Text lassen sich prüfen und gezielt übernehmen.
  • Zentrale Konfiguration: Von zollsoft zentral bereitgestellte Konfigurationsänderungen werden alle ca. 12 Stunden automatisch übernommen, ohne Neustart. Die aktuell geladene Konfiguration ist auf der Properties-Seite einsehbar.
  • PerfStab (Support-Modul): PerfStab lässt sich wieder aktivieren und wird über den Update-Server aktualisiert. Analysen können in der Modulkarte gestartet und gestoppt werden. PerfStab ist nur für den konkreten Servicefall durch den Support gedacht.
  • Umstellung auf die neue tomedoServer-App (Techniker): Bestehende Installationen können per Button von der bisherigen tomedoServer.app auf die modulbasierte App umgestellt werden (nur macOS, Modul-Ansatz muss aktiv sein).

Fehlerbehebungen

  • Backup-Zugangsdaten: Passwörter und Zugangsschlüssel von Backup-Zielen werden von der Schnittstelle der Server-Tools nicht mehr ausgeliefert.
  • Auto-Update und laufende Backups: Automatische Updates warten jetzt zuverlässig, bis laufende Backups einzelner Backup-Konfigurationen beendet sind.
  • Dateien aus Backup wiederherstellen: Dateien und Anhänge lassen sich jetzt aus jedem Backup wiederherstellen, auch wenn der Dateistand im Backup vom Datenbankstand abweicht. Vorher wird darauf hingewiesen, und der eingespielte Dateistand wird im Protokoll vermerkt. Bisher brach die Wiederherstellung ab, nachdem die Datenbank schon eingespielt war.
  • Datenbank starten/stoppen: Beim Starten und Stoppen der Datenbank gilt jetzt die in den Einstellungen hinterlegte Wartezeit (postgresql.timeout, mindestens 60 Sekunden). Dadurch bricht der Vorgang bei langsamen Systemen nicht mehr vorzeitig ab.
  • pgAdmin-Button: Der Button zum Starten von pgAdmin war unter Umständen nicht klickbar.
  • KIM-Status: Wurde KIM außerhalb der Server-Tools beendet und wieder gestartet, wurde es weiter als „gestoppt“ angezeigt. Der Status wird jetzt korrekt erkannt.
  • tomedoLINK: Beim Aufräumen alter Versionen wurde unter Umständen die Installationsdatei der aktuellen Version gelöscht. Alte Versionen werden jetzt zuverlässig entfernt.
  • zsUpdater: Alte Versionen werden jetzt ebenfalls aufgeräumt; die Anzahl der aufzubewahrenden Installationen ist einstellbar. Die Erkennung der installierten Version wurde korrigiert.
  • Versionserkennung unter Linux: Auf englischsprachigen Linux-Systemen wurde die installierte Version von per Paketverwaltung (apt) installierten Modulen nicht erkannt.
  • Prozess-Logs: Beim Starten oder Stoppen aller Prozesse werden die Logs der einzelnen Prozesse wieder vollständig in der Task-Ansicht angezeigt.
  • Benachrichtigungen: Ausblendbare Benachrichtigungen wurden unter Umständen nicht angezeigt, obwohl sie nicht deaktiviert waren.
  • Anmeldung: Bei verpflichtender Anmeldung verschwand der Anmeldedialog nach dem Neuladen der Seite.
  • Einrichtungsassistent: Der Assistent erschien nach dem Start unter Umständen erneut oder gar nicht, bzw. öffnete sich nach Auswahl von „Überspringen“ wieder.
  • Update-Seite: Der Update-Button war teilweise deaktiviert, obwohl ein Update möglich war. Die Download-Anzeige zeigte nach Abschluss 0 % statt 100 %.
  • Downloads: Das Abbrechen und Entfernen von Downloads funktioniert jetzt auch in Sonderfällen zuverlässig.
  • Backup-Anzeige: Backup-Zeitpläne im 12-Stunden-Rhythmus wurden falsch dargestellt. Die angezeigte Gesamtgröße der Backups unterschied sich zwischen alter und neuer Backup-Seite.
  • RAID-Status: Das Status-Symbol für Warnungen wurde in der falschen Farbe angezeigt.
  • Darstellung: Die Download-Tabelle ragte über die Seitenbreite hinaus; der blaue App-Hintergrund war zwischen den Kacheln nicht mehr sichtbar; der Anmeldedialog bei vollem Datenträger öffnete sich nicht korrekt.
  • Protokolle: Unnötige Warnungen beim Start und sich ständig wiederholende Einträge (RAID, Speicherplatz) wurden reduziert.
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