Kompatible Kartenlesegeräte

Allgemeines

In den tomedo¬ģ Einstellungen kann unter Arbeitsplatz ‚Üí Kartenleseger√§t die Kommunikation mit Kartenleseger√§ten konfiguriert werden. Je nach dem, ob Sie einen Konnektor f√ľr die Telematikinfrastruktur oder nur vom Netzwerk getrennte Kartenleseger√§te verwenden, unterscheiden sich die Einstellungen.

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√úber das Auswahlmen√ľ¬†„Ger√§tetreiber“¬†kann auf Treiber zur√ľckgegriffen werden, die in tomedo¬ģ integriert sind. Grunds√§tzlich funktionieren alle g√§ngigen Kartenleseger√§te mit den Treibern, die tomedo¬ģ mit ausliefert. Unter Umst√§nden kann es von Vorteil sein, vom Hersteller bereitgestellte Treiber zus√§tzlich zu installieren, wobei es gleichzeitig passieren kann, dass durch eine Installation die Treiber aus tomedo¬ģ nicht mehr funktionieren. Dieses Vorgehen sollte also unbedingt im Vorfeld mit der technischen Abteilung von zollsoft abgestimmt werden.

Bei der Auswahl des Treibers (genau so wie bei der Benennung in tomedo¬ģ) sollte sich an dem Hersteller orientiert werden. Bei dem Hersteller Cherry gibt es eine alte und eine neue Variante des Treibers, weshalb hier unterschieden wird. Sollte eine der beiden Varianten nicht funktionieren, lohnt sich ein Versuch die andere zu testen. Nachdem Sie einen Treiber ausgew√§hlt haben sollten Sie den¬†Cardlistener neu starten, damit die Einstellungen greifen. In der Regel kann das Auswahlmen√ľ aber auf dem Standard-Treiber stehen bleiben.

Darunter befindet sich die Checkbox¬†„TI-Konnektor“.¬†Wird die Checkbox gesetzt, aktivieren sich die einger√ľckten Checkboxen darunter und es erscheint gleichzeitig neben dem Serversymbol (z.B. in der Tagesliste) ein K√§rtchen-Symbol. Es steht f√ľr die Verbindung des mit dem Arbeitsplatz verbundenen Kartenleseger√§tes mit dem TI-Konnektor und nimmt dabei entsprechend des Zustands der Verbindung eine Farbe an:

  • gr√ľn: Die Verbindung zum TI-Konnektor ist aktiv.
  • gelb: Die Verbindung zum TI-Konnektor sollte neu aufgebaut werden.
  • rot: Die Verbindung zum TI-Konnektor ist unterbrochen.

Die darunterliegenden Checkboxen enthalten folgende Bedeutungen und sind auf Wunsch zu aktivieren:

  • √Ėffne Patient bei eGK/KVK stecken: Wird eine Karte in dem Kartenleseger√§t gesteckt, √∂ffnet sich die Kartei des Patienten an dem mit dem Kartenleseger√§t verbundenen Arbeitsplatz.
  • Interaktion beim stecken von HBA und SMCB: tomedo¬ģ reagiert, wenn ein eHBA in das mit dem Arbeitsplatz verbundenen Kartenleseger√§t gesteckt wird und zeigt die Auswahl Komfort- oder Einfach-Signaturmodus an.
  • Remote-Kartenterminal: tomedo¬ģ kann die PIN-Abfrage f√ľr den SMC-B ausl√∂sen, auch wenn dieser nicht in dem mit dem Arbeitsplatz verbundenen Kartenleseger√§t steckt.
  • MandantNachfrage: Existieren mehrere Mandanten, fragt tomedo¬ģ bei aktiver Checkbox jedes Mal bei dem Stecken einer eGK, f√ľr welchen Mandanten die Karte eingelesen werden soll.

Neben einem mit der TI verbundenen Kartenleseger√§t k√∂nnen aber auch solche verwendet werden, die keine Onlinepr√ľfung √ľber die TI durchf√ľhren. Je nach Alter des Kartenleseger√§tes kann die Verwendung des¬†alten Kartenleseger√§ttreibers¬†von N√∂ten sein, wozu die Checkbox aktiviert werden kann.

In diesem Zusammenhang spielen auch die Protokolle, die von dem Kartenleseger√§t verwendet werden, eine wichtige Rolle, weshalb die Checkbox-Auswahl¬†„CCID/PCSC Kartenleseger√§t angeschlossen“¬†existiert. Ob es sich bei Ihrem potentiellen Kartenleseger√§t um eines handelt, welches auf diese Protokolle zur√ľckgreift, erfragen Sie am besten bei dem entsprechenden Hersteller. Verwenden Sie f√ľr den Anschluss des Kartenleseger√§tes einen festen Port, kann dieser √ľber das Auswahlmen√ľ in der Zeile¬†„Fester Port: (Ctorg)“¬†hinterlegt werden.

Unter Umst√§nden werden serielle Ger√§te an einem Arbeitsplatz angeschlossen die z.B. f√ľr die Diagnosestellung verwendet werden. Im Falle einer solchen Verbindung sollte die Checkbox¬†„Kartenleseger√§te deaktivieren (wenn serielle Ger√§te angeschlossen)“¬†gesetzt werden, wodurch die aktiven Treiber im Hintergrund stoppen und so die Kommunikation zu den seriellen Ger√§ten nicht mehr st√∂ren.

Empfehlungen f√ľr Kartenleseger√§te

In diesem Abschnitt ist eine kurze tabellarische √úbersicht dargestellt, die Ihnen die Entscheidung √ľber m√∂gliche neue Kartenleseger√§te erleichtern soll. Je nach Anwendungszweck k√∂nnen Sie hier das passende Ger√§t finden. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an den zollsoft Support.

Stationäre eHealth Kartenterminals

GerätTI notwendigHinweisVerbindung
Ingenico Orga 6141neinKann auch mit TI verwendet werdenUSB, LAN (Netzwerk)
Ingenico Orga 6141 Onlineja LAN (Netzwerk)
Cherry ST-1506ja LAN (Netzwerk)
CHERRY SmartTerminal ST-1144neinEs wird¬†kein¬†TI Pr√ľfnachweis angelegt;
Treiber „Cherry-TreiberV2“ in tomedo¬ģ verwenden;
nur mit eGKs, keine Privatkarten;
Nach dem Einlesen muss die Karte entfernt werden, sonst wird sie immer wieder neu gelesen.
USB
Cherry Smart Terminal ST-2100neinEs wird¬†kein¬†TI Pr√ľfnachweis angelegt;
Treiber „Cherry-TreiberV2“ in tomedo¬ģ verwenden;
nur mit eGKs, keine Privatkarten;
Nach dem Einlesen muss die Karte entfernt werden, sonst wird sie immer wieder neu gelesen.
USB

Mobile eHealth Kartenterminals

GerätTI notwendigHinweisVerbindung
Ingenico Orga 930 M OnlineneinEs wird ein TI Pr√ľfnachweis angelegtUSB
Cherry ST-1530neinEs wird ein TI Pr√ľfnachweis angelegtUSB
Ingenico ORGA 930 careneinEs wird¬†kein¬†TI Pr√ľfnachweis angelegt;
stationäre und mobile Funktion;
USB-C Kabel optional verf√ľgbar;
Bluetooth wird nicht unterst√ľtzt;
Keine SMC-B oder eHBA Unterst√ľtzung
USB
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