Aktuelle Störung

Konnektor hat Probleme mit dem VPN Tunnel

Praxen mit secunet oder RISE Konnektor melden in der KW42 einen „Fehler mit dem VPN Tunnel“. Der Versand von E-Rezepten und eAU ist in diesen Fällen nicht möglich.

Wir können den Fehler für Sie beseitigen. Da wir eine sehr große Anzahl an Anfragen mit diesem Fehler sehen, bitten wir Sie um Geduld. Bis zur Entstörung empfehlen wir den Ausdruck von Papier-Rezepten und AU.

Eine Anleitung zur aktiven Entstörung über die Konnektor-Managementwebsite finden Sie im Handbuch:

Zur Anleitung im Handbuch

Einstellungen zur Medikamentenverordnung

Die Konfigurationsmöglichkeiten rund um die Medikamentenverordnung finden Sie in den tomedo®-Einstellungen unter Praxis → Mediks. Sie benötigen Administratorrechte, um diese Einstellungen zu sehen und anpassen zu können. Diese Einstellungen sind praxisweite Einstellungen.

Hier sehen Sie alle allgemeinen Einstellungsmöglichkeiten zur Medikamentenverordnung auf einen Blick:

tomedo handbuch medikamentenverordnung Einstelllungen T1
  • 1 Bei Betätigung des Medik-Buttons den folgenden Reiter anzeigen: Wählen Sie hier, welcher Reiter in der Medikamentenverordnung vorausgewählt angezeigt wird, wenn das Fenster über Mediks geöffnet wird. Hinweis: Unter dem Punkt Rezept im gleichen Einstellungsfenster haben Sie ebenfalls die Möglichkeit auszuwählen, welcher Reiter vorausgewählt ist, wenn das Fenster über einen Rezept-Button geöffnet wurde.
  • 2 Automatischer Interaktionscheck ab folgender Warnstufe: tomedo® zeigt Ihnen Warnungen aufgrund von Interaktionen mit anderen Verordnungen o.ä. an. Die angezeigten Informationen sind in der Arzneimitteldatenbank von MMI enthalten. Mit dieser Einstellung können Sie wählen, wie niederschwellig Sie vor möglichen Interaktionen gewarnt werden möchten:
    • alle (auch nicht erwiesen)
    • alle Erwiesenen
    • nicht klinisch relevant
    • Vorsicht
    • geringfügig
    • mittelschwer
    • schwerwiegend
    • Nie
  • 3 Ab 20:00 Uhr (bis 6:00) und an Sonn- und Feiertagen „noctu“ autom. setzen: Verordnen Sie in Notfällen an Sonn- oder Feiertagen oder von 20:00 bis 6:00, dann nutzen Sie diese Einstellung, um direkt die Angaben „noctu“ auf der Verordnung zu setzen. Hiermit kennzeichnen Sie die medizinische Notwendigkeit der direkten Abgabe des Medikamentes, und der Patient selbst muss dann die Notfallgebühr in der Apotheke nicht bezahlen.
  • Mit folgenden beiden Einstellungen können Sie die Ergebnisse der Medikamentensuche einschränken:
    • 4 Hier werden keine Präparate berücksichtigt, die außer Vertrieb sind.
    • 5 Hier werden vorrangig Rabattprodukte berücksichtigt. Wichtig: Wenn es keine Rabattprodukte gibt, werden automatisch alle Treffer angezeigt.
  • 6 Standardmäßig als Wirkstoffverordnung verordnen: Hier können Sie anpassen, ob Verordnungen standardmäßig als Wirkstoffverordnung ausgestellt werden, mit folgenden Optionen:
    • Ja
    • Nein
    • Nur bei Verordnung an Kassen-Patienten
    • Nur bei Verordnung auf rotes Rezept
  • 7 Aktivieren Sie die strukturierte Hausapotheke, um die Verordnungen über Gruppen zu organisieren. Achtung: Sie können diese Einstellung nur vornehmen, wenn kein Medikamentenverordnungsfenster geöffnet ist.

Die folgenden Optionen dienen dazu, weitere Hinweismeldungen auf Ihre Praxisabläufe anzupassen:

  • Lassen Sie sich einen Hinweis beim Verordnen anzeigen, wenn das verordnete Präparat:
    • nicht im Med-Plan des Patienten enthalten ist 8 oder
    • bereits im aktuellen Quartal verordnet (gespeichert, gedruckt und versendet) wurde 9.
  • Nachfragen, ob der Verordnungshinweis (Medikamentenplanspalte ‚Hinweis für Patient‘) übernommen werden soll: Ist diese Einstellung 10 aktiviert und gleichzeitig die automatische Übernahme (alle Daten) in den Medikationsplan eingeschaltet, erscheint bei Klick auf „preiswertere Medikamente“, „wirkstoffgleiche Rabattprodukte“, „andere N1, N2, N3“ oder „andere WS“ und anschließend bei Auswahl von „Austausch auf dem Medplan“ oder „Geändert weiter nutzen“ eine Abfrage, ob der ggf. vorhandene Verordnungshinweis übernommen werden soll.tomedo handbuch hinweis fuer patient uebernahme abfrage
    • Wichtig: Die automatische Übernahme „alle Daten“ in den Medikamentenplan konfigurieren Sie in den tomedo® Einstellungen Praxis → Mediks → Rezept bei Vorauswahl der Daten für Übernahme in Medikationsplan bei Rezepterstellung. Die Option alle Daten hier ist entscheidend, dass die Abfrage (siehe übergeordneten Punkt) erfolgt.
      tomedo handbuch medikamtenplan datenuebernahme einstellung
  • 11 Nachfragen, ob die Verordnung im Zusammenahang mit der Schwangerschaft der Patientin steht: Aktivieren Sie diese Einstellung, wenn Sie beim Verordnen eines Präparats für eine schwangere Patientin eine Abfrage erhalten möchten, ob die Verordnung in Zusammenhang mit der Schwangerschaft getätigt wird.
  • Ist diese Einstellung 12 Einnahmezeitraum bei neuen Verordnungen in den Verordnungshinweis übernehmen aktiviert, ist bei neu angelegten Verordnungen die Checkbox „Einnahmezeitraum inkludieren“ bereits gesetzt (siehe unten). Der für die Verordnung hinterlegte Einnahmezeitraum wird dann automatisch an das Ende des Verordnungshinweises (Medikamentenplanspalte „Hinweis für Patient“) angefügt. Die Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
    tomedo handbuch einnahmezeitraum von bis bmp
    • Unabhängig von dieser Voreinstellung können Sie den Einnahmezeitraum für jede Verordnung einzeln in den Verordnungshinweis übernehmen oder daraus entfernen. Setzen bzw. entfernen Sie dazu im Popover zum Bearbeiten des Verordnungshinweises die Checkbox „Einnahmezeitraum inkludieren“. Das Popover öffnen Sie über die Medikamentenverordnung oder über das Fenster zum Befüllen des BMP.
    • Der Einnahmezeitraum erscheint im Hinweis in der Form „Einnahme: 01.02.26-28.02.26“. Ist nur der Beginn bzw. nur das Ende der Einnahme hinterlegt, lautet er „Einnahme: ab 01.02.26“ bzw. „Einnahme: bis 28.02.26“. Ändern Sie den Einnahmezeitraum der Verordnung, passt tomedo den Hinweis automatisch an. Ein vorhandener Dosierungsfreitext bleibt im Hinweis erhalten, der Einnahmezeitraum steht immer am Ende.
    • Hinweis: Der Hinweis im BMP darf maximal 80 Zeichen lang sein. Passt der Einnahmezeitraum nicht mehr in den Hinweis, wird er weggelassen und es erscheint die Meldung „Einnahmezeitraum wurde weggelassen, er passt nicht mehr in den BMP Hinweis (maximal 80 Zeichen zulässig)“.
      tomedo handbuch einnahmezeitraum von bis auf bmp
  • 13 Warndialog anzeigen wenn bei einer Verordnung keine Diagnosen im Schein hinterlegt sind, die Indikationen sind: Um eine lückenlose Dokumentation zu gewährleisten, erscheint bei aktivierter Einstellung beim Speichern oder Ausstellen einer Verordnung von Arzneimitteln in folgenden Fällen ein Warndialog:
    – Es wurden der Verordnung keine Diagnosen zugewiesen.
    – Die zugeordneten Diagnosen stimmen nicht mit den Indikationen des Medikaments überein.
    – Für das aktuelle Quartal wurde noch kein Schein für den Patienten angelegt.
  • 14 Quelle von Indikationen für Abgleich mit Diagnosen: Wählen Sie hier, aus welcher Quelle tomedo die Indikationen eines Medikaments für den Warndialog 13 bezieht. Die Einstellung wirkt sich nur aus, wenn der Warndialog 13 aktiviert ist.
    • Medikamentendatenbank (MMI): Es werden die Indikationen aus der Arzneimitteldatenbank von MMI verwendet. Diese Option ist voreingestellt.
    • ATC2ICD-Liste (Zi): Es werden die Diagnosen verwendet, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in der ATC2ICD-Liste dem Wirkstoff (ATC-Code) des Medikaments zuordnet. Den Stand der ATC2ICD-Daten sehen Sie im Tooltip dieser Option.
    • beide: Es werden die Indikationen aus beiden Quellen zusammengeführt. Eine Diagnose gilt als passend, wenn sie in mindestens einer der beiden Quellen hinterlegt ist.
    • Hinweis: Die Indikationen der Arzneimitteldatenbank von MMI beruhen auf den Herstellerangaben. Die ATC2ICD-Liste ordnet Diagnosen dagegen dem Wirkstoff zu. Beide Quellen decken sich nicht vollständig, deshalb kann der Warndialog je nach gewählter Quelle bei unterschiedlichen Diagnosen erscheinen.
  • 15 Warnhinweise zu Kontraindikationen bei Verordnungen von DiGAs auf aktive Diagnosen beschränken: Beim Verordnen einer DiGA prüft tomedo®, ob beim Patienten Diagnosen vorliegen, die im DiGA-Verzeichnis als Kontraindikation hinterlegt sind. Ist das der Fall, erscheint der Dialog „Hinweis zu Kontraindikationen beim Patienten“ mit den betroffenen Diagnosen. Sie entscheiden dann, ob Sie die DiGA trotzdem verordnen. Zusätzlich wird in den DiGA-Informationen der Abschnitt „Kontraindikationen“ als Warnung hervorgehoben. Standardmäßig berücksichtigt tomedo® dabei alle Diagnosen des Patienten, auch anamnestische und inaktive. Aktivieren Sie diese Einstellung, werden nur aktive Diagnosen berücksichtigt. So vermeiden Sie Warnungen wegen Diagnosen, die für die aktuelle Behandlung keine Rolle mehr spielen.
  • 16 Warndialog anzeigen, wenn ein Hilfsmittel ohne Diagnose verordnet wird: Ist diese Einstellung aktiviert, prüft tomedo® beim Erstellen der Rezepte, ob bei jeder Hilfsmittelverordnung auf einem Kassenrezept eine Diagnose in der Verordnungszeile eingetragen ist. Fehlt sie, erscheint ein Hinweis, und das Rezept wird erst erstellt, wenn Sie die Diagnose ergänzt haben.

Weitere Einstellungen:

  • Um Präparate an einer bestimmten Stelle im Medikamentenplan einzusortieren, nutzen Sie:
    • die Option 17, um abgesetzte Medikamente ganz unten einzusortieren und
    • Option 18, um wiederangesetzte Medikamente ganz oben einzusortieren.
  • 19 Mit Aktivierung dieser Option werden Klinikpackungen aus Tierarzneimitteln ausgeschlossen.
  • 20 Wenn Sie bestimmte Zwischenüberschriften in dem Medikamentenplan mehrerer Patienten verwenden, ist zu empfehlen, diese hier vorzukonfigurieren. So können im Medikamentenplan diese vordefinierten Zwischenüberschriften in der geplanten Reihenfolge in einem Schritt praxisweit verwendet und übernommen werden.
    • Über den Button „Hinzufügen“ können Sie einmal aus den Standard-Zwischenüberschriften eine auswählen und hier hinzufügen. Oder Sie fügen über das Einstellungsfenster eine selbst erstellte Zwischenüberschrift hinzu.
    • Nutzen Sie die Buttons „Nach oben“ und „Nach unten“, um die Reihenfolge der Zwischenüberschriften anzupassen.
    • Wird eine Zwischenüberschrift nicht mehr benötigt, kann diese über den „Entfernen“ Button auch entfernt werden.
tomedo handbuch medikamentenverordnung einstellung zwischenueberschrift

Tipp zur Nutzereinstellung: Wollen Sie nicht über die Spalten der Medikamentenverordnung mit Filtern Präparate suchen, dann nutzen Sie die integrierte Spotlight-Suche speziell für die Medikamentenverordnung. Nutzerspezifisch können Sie in den tomedo®-Einstellungen unter Nutzer → Sonstiges AbschnittMedikamentenverordnung einstellen, dass mit Öffnen der Medikamentenverordnung der Mauszeiger direkt in der Suchzeile ist.

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